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ErbkoordinationErbkoordinationen
sind formkonstante Bewegungen, die vom Tier nicht erst gelernt werden
müssen (angeborenes Können) . Sie sind
Kennzeichnend
für eine Tierart.
Erbkoordinationen
werden bei genügend hoher Motivation und/oder einem entsprechendem
Umweltreiz ausgelöst. Auch eine Handlungskette ist
möglich.
Bsp.:
Balzritual des Stichlingmännchen --- das Männchen führt das
Weibchen mit einem Zichzacktanz über das Nest. Dort soll das
Weibchen
Dann
seine Eier ablegen.
Weibchen
erscheint---Männchen führt Zickzacktanz aus---Weibchen weist
dicken Bauch auf---Männchen führt Weibchen zum Nest---Weibchen
folgt---Männchen zeigt Nesteingang---Weibchen schwimmt ins
Nest---Schauzentemolo des Männchens---Weibchen laicht
ab---Männchen entleert Sperma---Weibchen hat keinen dicken Bauch
mehr
(Schlüsselreizkette)
Bsp.:
Balzritual bei einem isolierten Erpel --- Erbkoordination (angeboren) aber auch
Motivation (Geschlechtsreife)
Taxiskomponente einer ErbkoordinationNormalerweise
spielen bei der Ausführung einer Erbkoordination neben den auslösenden
auch richtende Reize eine Rolle.
Bsp.: Frosch
ein Frosch sieht eine Fliege--- die Instinkthandlung sagt ihm, er soll sie
Packen und dann fressen =Erbkoordination
Sein Kopf
bewegt sich in Richtung der Fliege, damit er sie auch schnappen kann --- dies
ist kein Denkvorgang
man spricht
von einer Taxisbewegung
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